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14. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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SV Rot-Weiß Gülitz - TSV Chemie Premnitz 1:3

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Guido Block, Sascha Weser, Marian Krause, Christian Freidank, Daniel Huxdorf (75. Sebastian Kremp), Konstantin Gäde, Björn Stuhlmacher (46. Marco Neudorf), Michelle Schröder, Daniel Schönfeldt (46. Michael Buddeweg)
Tore: 0:1 Guido Block (25.); 0:2 Daniel Huxdorf (50.); 1:2 Marvin Guthke (82.); 1:3 Marco Neudorf (86.)
Schiedsrichter: Andre Ballast (Nietwerder)

Chemie weiter vorn !
Ob die Bedingungen einen Fußballspiel angemessen waren, sei dahin gestellt. Etwas überrascht war man in Premnitz schon als am Freitagabend das Zeichen aus Gülitz kam das man die Partie durchführen werde. So traten die Premnitzer die recht weite Reise nach Gülitz an und sicherten sich durch einen jederzeit verdienten 1:3 Erfolg wichtige Punkte. Auf gut 10 cm hoher Schneedecke und teilweise vereistem Untergrund, bestimmte der Tabellenführer aus Premnitz von Beginn an das Spiel. Gleich der erste Angiff hätte die Führung für den TSV bringen müssen. Gäde lief allein auf das Gülitzer Tor scheiterte aber an Schlußmann Teske. Obwohl auf dem Schneeboden an Fußballspielen kaum zu denken war, versuchte Premnitz immer wider auch mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Vor allem Freidank stieß immer wieder mit nach vorn und sorgte für Gefahr. Wie aber schon eine Woche zuvor vergaben die Chemiker in der Folgezeit mehrere Möglichkeiten das Spiel früh zu entscheiden. Das längst fällige 0:1 durch Block in der 25. min. war für den Aufsteiger schmeichelhaft. Erst kurz vor der Pause kamen die Rot Weißen nach einem Freistoß, den Rotter nicht festhalten konnte zu einer Möglichkeit. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. Gülitz kam nach dem Seitenwechsel mit neuem Schwung zurück, wurde aber bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff kalt erwischt. Der stark spielende Huxdorff nutzte seine Gelgenheit in der 50.min. zum 0:2. Premnitz zog sich nun weiter zurück und bestimmte weiterhin die Partie. Glück für Gülitz das Block die Kugel nach einer Stunde nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Praktisch aus dem nichts der Anschlußtreffer für die Gastgeber durch Guthke. In der 82. min. lief Premnitz nach einer eigenen Ecke in einen Konter und es hieß nur noch 1:2. Aber im Stil einer Spitzenmannschaft straffte sich der Spitzenreiter wieder und schlug nur wenige Minuten später durch zurück. Neudorf sprang höher als Torwart Bock und Schröder schob überlegt zum 1:3 Endstand ein.Trainer Rotter zeigte sich nach der Partie erleichtert. "Glückwunsch an meine Mannschaft zu diesem Sieg unter ganz schwierigen Bedingungen. In der heutigen Zeit ist es ja kaum noch üblich auf schneebedeckten Boden Fußballspiele auszutragen. Meine Mannschaft hat sich dieser Aufgabe gestellt und gezeigt das man auch unter solchen Bedingungen erfolgreich sein kann."
Am kommenden Samstag empfängt der TSV den Landesligaabsteiger Veritas Wittenberge/Breese. Peter Kaiser

FSV Veritas Wittenberge/Breese - SSV Einheit Perleberg 2:1

Tore: 1:0 Robin Haase (43.); 1:1 Christian Becken (Foulelfmeter, 69.); 2:1 Norman Hurlbrink (71.)
Schiedsrichter: Henri Heese (Wustermark)

Das Kreisderby in der Fußball-Landesklasse West endete mit einem glücklichen Sieg für den FSV Veritas Wittenberge. Die Gastgeber bezwangen vor 260 zahlenden Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion den SSV Einheit Perleberg mit 2:1 (1:0).Der mit fünf Zentimetern Schnee bedeckte Boden machte es den Akteuren nicht leicht. So manchem gut gedachten Spielzug öffnete der Zufall Tür und Tor. Und auch der in Wittenberge geborene Schiedsrichter Henri Heese (Wustermark) musste ab und zu genau hingucken, um zwischen Foulspiel oder unfreiwilliger Rutschpartie zu unterscheiden. Er löste seine Aufgabe recht gut.Nach dem die Spieler sich rund zehn Minuten an die "Pistenverhältnisse" gewöhnt hatten, sorgte eine Doppelchance auf jeder Seite für ein wenig Aufregung. Zunächst scheiterte Christian Münster aus Nahdistanz am Einheit-Torwart Gordon Sohns (11.), dann wurde ein Schuss von Andre Bürgel abgeblockt (13.). Auf der Gegenseite hatten die Gäste die etwas besseren Gelegenheiten. Zunächst traf Christian Becken per Freistoß aus 20 Metern die Latte (19.), kurz darauf landete das Leder am Pfosten des Tores der Gastgeber. Danach beruhigte sich die Partie. Richtiges Kombinationsspiel kam nicht zu Stande, viele kleine Fouls unterbrachen die Partie. Diese verfolgten Norman Will und Christian Münster bald von draußen. Beide mussten angeschlagen ausgewechselt werden.In den fünf Minuten vor dem Wechsel nahm die Begegnung noch einmal Fahrt auf. Nach einem Kopfball von Jens Bartkowiak klärt Martin Behrendt kurz vor der Linie (40.).Der nächste Veritas-Angriff bringt die Führung. Ein Freistoß von Norman Hurlbrink von der rechten Seite rollt halb beabsichtigt, halb unfreiwillig an Freund und Feind vorbei bis zur Strafraumgrenze. Dort steht Robin Haase, schießt und der Ball landet zum 1:0 in der äußerten Torecke (43.). "Richtig getroffen habe ich den Ball nicht, aber es hat ja gereicht", schilderte der Torschütze seine Aktion.Nach der Pause machen die Perleberger Druck, wollen den Ausgleich. Sie haben viel mehr Ballbesitz, etwas zwingendes gelingt aber kaum. Nur der Schlenzer von Christian Becken, den Veritas-Torwart Martin Marx zur Ecke lenkt, sorgt für Gefahr (47.). Dann verflacht das Spiel, um später noch einmal für die die Partie entscheidenden drei Minuten aufzuleben. Bei einem weiten Ball in den Wittenberger Strafraum kommt es zum Zweikampf zwischen Martin Marx und Björn Bauersfeld. Linienrichter Tobias Starost erkennt ein Foul an den Einheit-Angreifer, Henri Heese entscheidet auf Elfmeter. Mit Glück verwandelt Christian Becken zum 1:1 (69.). Keine zwei Minuten später ein Zweikampf im Perleberger Strafraum zwischen Einheit-Abwehrspieler Matthias Steffen und dem eingewechselten Sebastian Gückel. Wieder zeigt Henri Heese auf den Punkt, es riecht aber etwas nach einer Konzessionsentscheidung. Norman Hurlbrink ist es egal, er schickt Gordon Sohns in die falsche Ecke und erzielt den 2:1-Siegtreffer für Veritas (71.).
"Schade, dass der Schiedsrichter der Meinung war, das Spiel entscheiden zu müssen. Es ist mir auch unverständlich, dass ein in Wittenberge geborener Unparteiischer pfeift", sagte ein enttäuschter Einheit-Trainer Andreas Holz auch an die Adresse des Ansetzers. Aber Holz suchte die Schuld auch beim eigenen Team: "Wir hatten doch vor der Pause die besseren Chancen, wir hätten führen müssen, nicht die Perleberger".
Veritas-Coach Christian Krause sprach von einem "glücklichen Sieg". Auf die Kritik der Perleberger am entscheidenden Strafstoß angesprochen antwortete er: "Was war denn bei dem Elfmeter gegen uns? Das ist auf diesem Boden halt schwer zu entscheiden."
Oliver Knoll


FSV Germendorf (N) - SV Eiche 05 Weisen (12.) 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Stephan Hoffmann (70.); 1:1 Marco Bonk (89.)

Auf sehr schwer bespielbarem Boden holten die Eichen einen Punkt aus Germendorf. Der hart gefrorene, sehr unebene Platz ließ kein ordentliches Fußballspiel zu. Einziges Erfolgsrezept war, mit langen Bällen zu operieren und auf Patzer der gegnerischen Abwehr zu hoffen. Die große Chance, Weisen in Front zu bringen, hatte Christian Hop-pe. Seinen harmlosen Handstrafstoß parierte der Germendorfer Keeper. Danach hatte der FSV die besseren Chancen. Die Seiten wurden jedoch torlos gewechselt. Die Eichen witterten ihre Chance. Ihre Abwehr um Torwart Ahlemann stand sicher und gestattete dem Gastgeber wenige Einschussmöglichkeiten. In der 70. Minute jubelten die Weisener. Stephan Hoffmann zog aus 10 Metern ab und traf. Mit der Führung gestaltete Eiche das Spiel offen. Als die Gäste auf den Abpfiff warteten, erhielt Germendorf auf der rechten Halbposition einen Freistoß, den Bonk ins Weisener Tor versenkte (89.).
Uwe Lewerenz


Pritzwalker FHV 03 (4.) - VfL Nauen (6.)

Nauener befanden Platz für unbespielbar
Die Partie zwischen dem Pritzwalker FHV und dem VfL Nauen fand ein kurioses Ende. Beide Mannschaften sowie das Schiedsrichtergespann um Frank Haseloff (Fredersdorf) waren in Pritzwalk. Nauen und die Prignitzer hatten zuvor das Heimrecht getauscht. Nach der Platzbegehung entschieden sich die Havelländer, nicht anzutreten. Haseloff hingegen wollte anpfeifen. „Der Platz war aus meiner und der Sicht der Assistenten zu bespielen. Nauen wollte aber nicht spielen. Daraufhin haben wir das Spielformular ausfüllen lassen und dies vermerkt“, teilte der Schiri mit. Für die Pritzwalker und das Schiedsrichtertrio, welches knapp 400 Kilometer unterwegs war, war dies eine Premiere. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, so Haseloff. Da eine Begegnung vier Stunden vor dem Anpfiff aber nur noch durch den Schiri abgesagt werden kann, droht den Nauenern nun nicht nur der Gang vors Sportgericht, sondern auch eine Niederlage.
Mario Warminski

SV Falkensee/F. II - Hansa Wittstock 1:2 (1:1)

„Ein schönes Spiel war es auf keinen Fall, aber wir haben gewonnen und das zählt“, so die kurze Einschätzung von Jörg Lutter, Trainer von Hansa Wittstock in der Landesklasse. Seine Elf bezwang am Sonnabend die Reserve aus Falkensee mit 2:1.
Die Partie begann vielversprechend für die Wittstocker. Schon nach fünf Minuten traf Silvio Braun die Torlatte und nur wenig später zielte er dann besser und netzte zum 0:1 ein. Er profitierte dabei von einer genauen Flanke des Sturmkollegen Stefan Wolter. Mit der Führung im Rücken ließ es die Lutter-Elf aber ruhiger angehen. „Wir haben uns von Falkensee, die sehr zweikampfbetont spielten, den Schneid abkaufen lassen“, berichtete Lutter. Die Folge: Der Ausgleich kurz vor der Pause, „der zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient war“, wie Jörg Lutter einschätzte. In der Kabine fielen dann deutliche Worte, die bei den Wittstocker Spielern ankamen. Zwar waren Chancen aus dem Spiel weiter eine Seltenheit, doch Hansa hatte ein spielerisches Übergewicht. Die Entscheidung markierte Christian Bauch per direkt verwandelten Freistoß. lei